Je höher der
Wanderer steigt, um so mehr weitet sich der
Blick bis zum Gipfel der ganze Rundblick frei wird. (Edith
Stein)
Bergtouren
Der Weg ist das Ziel,
heißt es bei passionierten Bergtourengeher/innen. Es ist jedoch ein
erhabenes Gefühl und beglückend, nach anstrengendem Aufstieg auf einem
Gipfel, dem höchsten Punkt zu stehen. Wenn das Wetter mitgespielt hat, man die Rundum-
und Weitsicht
genießen darf, dabei weit über allem steht, was unten im Tal
zurück geblieben ist. Der Urlaub in den Bergen und jede unternommene
Tour ist Erholung pur. Der Körper ist in jedem Augenblick gefordert,
nicht nur mit der für den Aufstieg oder Abstieg verbundenen Mühe, sondern
mit allen Eindrücken, die dabei in jeder Sekunde zu verarbeiten
sind. Bald lassen sich Geschäft, Alltag, Sorgen, ja einfach
alles, was zurück und unten liegt, vergessen.
Faszination
der Berge: Eine
schöne PP-Präsentation: Kraft
der Berge
<<hier
klicken
Kurzbeschreibung
zu einigen Touren:
(wenn nähere Informationen zu Routen, Übernachtungsmöglichkeiten etc.
gewünscht werden, bitte eine Mail an mich senden)
Nicht all zu weit von
hier, also von Bühl aus, ist es in das Montafon in Voralberg (Österreich). Interessant
für relativ leichte Bergwanderungen, die schon früh im Jahr und auch von weniger Geübten
gemacht werden können. Von Schruns aus lohnt es
sich auf das "Muttjöchle" 2.074 m zu gehen oder als Mehrgipfel-Tour auf dem landschaftlich reizvollen "Golmer
Höhenweg" über "Grüneck", "Golmer Joch",
"Kreuzjoch" und "Geißspitze", also einige Berge alle
über 2.000 m, die an einem Tag bewältig werden können. Dann Abstieg
und Einkehr in der "Lindauer Hütte".Brand kann Ausgangspunkt
sein für einen Berg mit einem leichtem Klettersteig zum Üben, dem "Saulakopf"
und über den Lüner See zu ereichen. Dann gehört der Hausberg dazu, die
Schesaplana, höchster Berg des Rätikon. Hier empfehle ich einmal
den Aufstieg über den "Bösen Tritt" zum Lüner Stausee und von
da aus über "Totalhütte" zum Gipfel. Auch die zweite Variante
ist interessant. Sie führt über "Oberzalim Hütte", Brandner Gletscher
(Gröteln
liegen bereit), "Mannheimer Hütte" und Schesaplana-Sattel
hinauf zum
Gipfel. Anspruchvoller ist da
schon die (oder der) "Zimba" mit unterschiedlichen Routen und
Schwierigkeitsgraden, entweder von der "Heinrich-Hüter-Hütte" aus oder
der "Sarotlahütte". Es ist zu empfehlen, einen Bergführer mit zu nehmen.
Vom Silvretta - Stausee
aus über die "Wiesbadener Hütte" 2.443 m und über den
"Radsattel" ist in einer Tagestour das "Hohe Rad"
2.934 m leicht zu machen, oder (in zwei Tagen - mit Übernachtung in der
Wiesbadener Hütte) ein Dreitausender, die
"Dreiländerspitze" 3.197 m, evtl. Abstieg über den Jamtalferner
zur "Jamtalhütte". Von da aus zurück kann man über die "Getschner
Scharte zur Biehler Höhe, auch in einer Tagestour.

Saulajoch
Saulakopf 2.517
m

Schesaplana 2.967 m
Hohe Rad 2.934 m

Kletterei auf den
Zimba
...und
auf dem Gipfel 2.643m

Blick
Zimba,
dem
Matterhorn des
Rätikon ... und zum
Lüner See

Aufstieg und Gipfel Dreiländerspitze 3.197
m
Eine DAV Tour, Sektion
Karlsruhe führte 1994 ins Ötztal nach Obergurgl. Ziel waren die Berghütten
der Karlsruher DAV-Sektion, die "Langtalereckhütte" 2.438 m und das "Hochwildehaus"
2.863 m. Von hier wollten wir am anderen Tag auf die
"Hochwilde", aber ein Kälteeinbruch im September brachte 50 cm
Neuschnee, null Sicht und klirrende Kälte, so dass wir wieder auf die
Langtalereckhütte abstiegen und am Nachmittag noch einen Ausflug auf den
"Selenkogel" machten, allerdings auch da ohne Sicht. Der
Hüttenabend versöhnten uns etwas für den entgangenen Gipfelsieg.

...eingeschneit beim Hochwildehaus
und
eisiger Abstieg

Blick auf Obergurgl
Grand Paradiso-Tour
1995: Ausgangspunkt war La Thuile im Aostatal. Vorbei an den imposanten Kaskaden
der Rutor-Wasserfälle führte uns die Tour hoch zur "Rifugio Deffeyes"
2.494 m und am nächsten Tag über den Rutorgletscher und "Col del
Rutor" 3.373 m hinunter zum Lago di Beauregard 1.785 m und der
nächsten
Übernachtung in der "Rifugio Bezzi" 2.284 m. Diese Etappe
ist außerordentlich lang, da die "Rifugio Scavarda" abgebrannt
ist und nach damaligem Stand auch nicht mehr aufgebaut wird. Am dritten Tag
ging es dann etwas gemütlicher zum "Col de Bassac Derre" 3.082 m
und zur
"Rifugio Benevolo" 2.285 m. Weiter zur "Albergo
Savoia" 2.532 m und hinunter nach dem Ort Point 1.980 m. Von da wieder
hinauf zur "Rifugio Chabod" 2.750 m. Hier folgte die nächste Übernachtung, bevor
wir dann am anderen Tag zur "Rifugio
Emanuele" 2.732 m weitergingen. An diesem Tage war noch ein Abstecher auf den
Gipfel "La Tresenta" 3.609 m möglich. Die völlig überfüllte
"Rifugio Emanuele" war auch Ausgangsstation zum Höhepunkt
dieser Tour, dem einzigem 4000er völlig auf italienischem Gebiet; der "Gran Paradiso" 4.061 m. Im Rückweg wählten wir wieder
die "Rifugio
Chabod" und von da weiter und zurück nach La Thuile. Es lohnte sich, auch noch kurz Aosta zu besichtigen,
bevor wir über den "San Bernhardino" den Heimweg antraten.

Rutor-Gletscher / Scharte
La Tresenta 3.609m

Steinbock am Weg und die
Rifugio "Vittorio Emanuele" 2.732m

Aufstieg
und auf dem Gipfel des Gran Paradiso
4.061m

am See des San Bernhardino
Zermatt
war mehrfach
Urlaubsort und auch Ausgangspunkt für ausgedehnte Tages-Touren. Eine führte von hier aus über "Riffelberg"
und "Riffelalpe" zum "Gornergrat" 3.130 m -
nicht mit
der Bahn, sondern schweißtreibende 1600 Höhenmeter rauf und
runter, am
wunderschön gelegenen "Grün See", und Finteln vorbei. Mehre Klettereien
am "Riffelhorn", eine Tagestour auf das "Breithorn". Weitere Tagestouren
mit der Bahn zum "Schwarzsee und von hier zur
"Hörnlehütte", bzw. auch vorbei durch "Zmut"
zur Hörnlehütte und zum "Matterhorn". Von der
"Hörnlehütte" aus mit Bergführer zum Matterhorn.

Auf dem Weg zum Gipfel und Rast auf einem der drei Gipfel des "Breithorn" 4.165 m

Blick vom Gipfel Riffelhorn 2.928m
aus zum
Breithorn, links und zum Matterhorn, rechts

Hörnlihütte
3.260m mit Blick zum Matterhorn und am Einstieg

mit Wolfgang und
Bergführer beim Aufstieg am Matterhorn

Sonnenaufgang am
Matterhorn mit Blick hinunter zur Hörnlihütte
Solvayhütte
auf 4.000m

mein Bergführer und
ein Blick auf Zermatt oberhalb von Blatten
Großglockner, 1997:
Über Zell am See und Heiligenblut erreichen wir die Großglockner-Hochalpenstraße und
hinauf zum "Glocknerhaus" 2.132 m. Von hier führte der Weg auf
dem Wiener Höhenweg zügig vorbei an der "Salmhütte" 2.638 m zur "Stüdlhütte"
2.802 m, bei 1250 m Höhenunterschied. Start am nächsten Morgen um 7:30 Uhr (also viel zu spät) und
zur dieser Zeit bei herrlichem Sonnenschein, Aufstieg zur "Erzherzog-Johann-Hütte",
auch "Adlerruh" 3.451 m genannt. Bei dem schönen Wetter waren zu viele
Seilschaften unterwegs. Der Aufstieg war vereist. Zwischenzeitlich hatte
es sich zugezogen. Gegen 13:00 Uhr erreichen wir Kleinglockner und sind im
Stau und umgeben von chaotischen Bedingungen. Ganze Seilschaften hingen sich in unsere Seile um wieder
abzusteigen. Viel zu spät, nachdem endlich alle wieder
zusammen waren, starteten wir an der Erzherzog-Johann-Hütte hinunter zum
Pasterze-Gletscher, Ziel das "Hoffmannhaus". Zwischenzeitlich
war es 20:00 Uhr im September und es begann Dunkel zu werden. Wir fanden
den Einstieg auf der anderen Gletscherseite nicht mehr. Es wurde ein Biwak am
Gletscherrand notwendig; in der Nacht Gewitter, Regen, es war sehr kalt und alle
waren froh, als es endlich gegen 7:00 Uhr wieder hell wurde. Nun war
schnell der Weg gefunden, allerdings gab es im Hoffmanhaus kein Wasser
mehr für Kaffee oder Tee.

Rast an der Adlersruh ...
und auf dem Grat Kleinglockner am
Großglockner 3.798 m
der Großglockner im
Nebel ...und am Pasterzegletscher beim Biwakieren
Ortler, 1996:
Anfahrt über über das "Stilfser Joch" 2.757 m nach Sulden. Von hier erfolgte
der Aufstieg zur "Tabaretta-Hütte" 2.550 m und weiter zur "Payer
Hütte" 3.029 m. Zum Glück fand sich noch ein Schlafplatz (die nach uns
kamen übernachteten bei minus 3°C draußen). Am Morgen bei bestem Wetter
und herrlichem Sonnenschein über einen Klettersteig, vorbei am Biwak zum
Gipfel. Auf dem Rückweg um 16:00 Uhr wieder an der Payer Hütte
angekommen war kein
Übernachtungsplatz mehr zu bekommen, deshalb weiter hinunter zur Tabaretta-
Hütte. Diese war zwar auch rappelvoll, aber ein Schlafplatz auf der Bank
und mit Matratzen auf dem Boden genügte nach dieser Tagestour voll auf.
Bei der Rückfahrt wählten wir den Weg am Reschensee vorbei und
Reschenpass via Bludenz.
Ortler (Italien/Südtirol)
3.905m
Todestafeln an der Eisrinne der Ostwand
Watzmann 1997:
In diesem Jahr der erste Versuch eine Watzmann-Überschreitung zu
unternehmen. Vom Königssee und
Übernachtungen im Watzmannhaus und Wimbachgrieshütte, waren es 3
Tage im Nebel, Regen und Sturm. 1998 ging es erneut zum Watzmann, diesmal vom
Königssee aus durch die Saugasse zum Kärlinger Haus am Funtensee. Diesmal
regnete es nicht nur, es schneite. Also vorbei am Steinernen Meer zur Wiembachgries-Hütte im
Neuschnee und klitschigem Kalkstein. Von hier über den Trischübelpass zurück nach St.
Bartolomä.
Beim 3. Versuch 1999
wieder Ausgangspunkt der Königssee, hoch zum Watzmann-Haus. Am Morgen um
6:00 Uhr Start zum "Hocheck", die Sonne ging auf, weiter zur
"Mittelspitze" 2.713 m, es zog sich zu und als die "Südspitze" 2.712
m erreicht war, regnete es wieder, die Sicht war null und ein schwieriger
Weg im Abstieg, klitschig wie Schmierseife, hinunter zur
Wimbachgries-Hütte. Diese war so überfüllt, so dass wir uns entschlossen
weiter zu gehen nach Ramsau. Die Fahrzeuge wurden geholt und dann, nach einem sehr
langen Tag,
ab nach Hause.

Kreuz am Hocheck und Watzmann
"Südspitze" , alles im Nebel
Großvenedigertour, 1997:
Start war bei den "Krimmler Wasserfälle", angeblich die
höchsten in Europa. Tagesziel war die "Warnsdorfer Hütte"
2.336 m. Am nächsten Morgen wurde das "Gamsspitzel" 2.895 m
mitgenommen. Tagesziel war nun die "Kürsinger Hütte" 2.547 m.
Von hier Aufstieg zum "Großvenediger" und später Übernachtung
im "Deffreger Haus" 2.962 m. Auf der weiteren Etappe
folgte mit "Hoher Zaun" und "Kristallwand"
weitere 3000er und letzterer sogar mit zwei Gipfeln, Süd und Nordgipfel.
Tagesziel war nun die "Badener Hütte" 2.608 m. Weiter ging es
über "Lobbentörl" 2.898 m und einem Abstecher zum "Inner-Knorrkogel"
2.884 m, vorbei an der "Alte Prager Hütte" zum Tagesziel "Neue
Prager Hütte" 2.797 m. Am nächsten Morgen laufen wir zuerst wieder
ein Stück abwärts und es folgt der Aufstieg zum "Rotebentörl" 2.690 m, "Sandebentörl"
2.763 m zur "Neuen Fürther Hütte" 2.201 m. Der letzte Tag der
Wanderwoche brachte einen Aufstieg zum "Larmkogel" 3.022 m, der
letzte 3000er auf dieser Tour, noch eine Rast in der Tübinger Hütte und
dann Abstieg hinunter in die Habbachklause.

Krimmler
Wasserfälle und unser Abstieg über einen Klettersteig auf dem Weg zur
Kürsinger Hütte
Großvenediger 3.674
m
Kristallwand 3.328m

Rast auf dem Weg zum
Deffreger
Haus
"Inner Knorrkogel" 2.884m
Veltlin und
Lombardie (Bergamasker Alpen) 1998:
Fahrt mit 12 Personen über Mailand
nach Bergamo zum Parkplatz in Valcanale 987 m. Zügig ging es hoch zur
"Rifugion Corte" 1.418 m. Es war noch Zeit zu einem
Abstecher auf den "Corra Piana" 2.076 m. Am anderen Tag im
Regen zum Passo Gemelli 2.139 m und auf den "P.zo Camilla 2.220 m,
weiter in schöner Kletterei auf den "Monte Corte" 2.493 m.
Übernachtung im "Rifugio Gemelli" 1.961 m. Von hier weiter auf
aussichtsreichen Wegen am
Lago Colombo zum "Passo Arioco" 2.299 m und hinauf zum
"Monte Madonnino" 2.502 m. Am nächsten Morgen wieder Regen und
es blieb so an diesem Tag. Also trotzdem weiter zum Passo Versacoco 2.500
m, vorbei an einer Biwakschachtel, die zu einem Vesper im Trockenen
einlud, zur "Rifugio Brunone" 2.285 m.
Hier treffen wir einen Inspektor des ACI, der uns am anderen Tag über ein Eisfeld und
mit schöner Kletterei auf den Gipfel des "P.zo Redorta" 3.038 m
führt, dem einzigen 3000er auf dieser Runde. Es plagt uns die Sonne
und es sind unendlich viele Höhenmeter, über viel Geröll zum "Passo Simal",
2.712 m, Klettersteige, bis wir spät am Abend "Rif. Coco" 1.802 m
erreicht haben. Beinahe hätten wir das Abendessen verpasst, aber der
Hüttenwirt war uns gnädig. Es folgten von hier blühende Wiesen, wunderschöne Edelweisfelder
auf den kalkigen Felsen und eine kurze Etappe an diesem Tag
zur "Curo-Hütte" 1.895 m. Das nächste Ziel, wieder endlos
viele Höhenmeter durch Steinwüste und Kalkstein, aber auch
Edelweisfeldern zum "Rif. Albani" 1.939 m. Der Sonnenaufgang am
Morgen ließ die Kalkfelsen regelrecht erglühen. Die letzte
Etappe ging dann Richtung Sentiero della Porta, über einen Klettersteig und ausgesetzten Bändern auf den Gipfel des "Monte Visolo"
2.360 m. Noch 1000 Höhenmeter Abstieg, Übernachtung im Tal im Hotel La
Rosa in Castione della Presolana. Hier endlich wieder ausgiebig duschen
und in einem richtigen Bett schlafen. Am nächsten Morgen machen wir noch
Halt am "Lago D'Iseo" und per Boots auf die
wunderschöne Insel in diesem See. Auf den Gipfel dieser Insel reichte es
nicht mehr, es waren immerhin 500 Höhenmeter.

"Monte Madonnino"
2.502
m
Einstieg zum "P.zo Redorta" 3.038 m
der
letzte Gipfel dieser Tour: Monte Visola"
"Mindelheimer Klettersteig",
1999: Dies war unser Saisonauftakt. Start mit 18 !
Personen nach Baad im Kleinen Walsertal. Nach einer Aufwärmphase wurde in
schöner, abwechslungsreicher Kletterei der "Widderstein" 2.553
m bezwungen. Weiter ging es vorbei am "Widdersteinhaus" zur
"Mindelheimer Hütte". Nach einer langen Regenzeit und dem
ersten schönen Wochenende war die Hütte total überfüllt. Es wurde auf
den Bänken, auf und unter den Tischen geschlafen, draußen wurden einige
Zelte aufgestellt und die auch da keinen Platz fanden, schliefen auf Isomatten und dem Boden.
Es lief aber alles professionell ab, trotz der Masse und es gab weder
Klagen noch Engpässe. Am anderen Morgen Kletterei dann über den
"Mindelheimer Klettersteig". Probleme mit uns hatten wohl die
uns entgegenkamen. Wir hörten die Frage: "Ist denn ein Bus
unterwegs?"

Widderstein
auf
dem Mindelheimer Klettersteig...

...über Leitern und
Grate auf und ab...
Stubai 1999:
Die nächste
Hochalpentour begann in Gschnitz 1.242 m. Ein kurzer Abstecher zur St.
Magdalena - Kapelle, dann weiter zum "Muttenjoch" 2.398 m und
über "Gsteinjöchl" 2.540 m, sowie steilem Abstieg zur "Gschnitzer
Tribulaunhütte" 2.064 m (ein langer Tag - vom Tal gibt es hierher
aber auch ein kürzerer Weg in 2 1/2 Stunden zur Hütte). Am nächsten Tag
dann hoch zur "Schneetal-Scharte" 2.643 m und auf der anderen Seite
genau so steil abwärts, vorbei an der "Schwarzen Wand" und
weiter auf dem "Pflerscher Höhenweg" und zur italienischen "Tribulaunhütte"
2.368 m. Von hier war die nächste Etappe, der "Hohe Zahn" 2.924
m schnell erreicht und weiter zur "Magdeburger Hütte" 2.423 m.
Den Aufstieg zur "Weißwand" haben wir leider verpasst. Dann
über den Stubaiferner zur Stubai-Scharte, einem Klettersteig hinunter auf
den Feuersteingletscher und gesichert hoch zur "Magdeburger
Scharte" 3.194 m. Die Pause wurde genützt um auf die "Agglspitze"
3.198 m zu kommen. Ziel war an diesem Tag, weil die Verhältnisse die
Variante Becherhaus zum Wilden Freiger nicht zu liesen, die "Teplitzer
Hütte" 2.588 m. Mit Rast im "Müller-Haus" 3.145 m
erstiegen wir dann den "Wilden Paff" 3.467 m. Übernachtung
war an diesem Tag im "Becher-Haus" 3.195 m, mit der höchst gelegenen
Kapelle in Südtirol. Vom Becher-Haus war es keine Mühe auf den
"Wilden Freiger" (Ostgipfel) 3.392 m zu steigen. Ruinen eines
alten Zollhaus wurde passiert und Rast in der "Nürnberger
Hütte" 2.278 m und wieder aufwärts zum "Simmingjöchl"
2.754 m, Zollhaus und weiter zur "Bremer Hütte" 2.411 m. Von
hier zur
"Innsbrucker Hütte" ging es über einen Klettersteig, sehr
tiefen Abstiegen folgten steile Aufstiegen und von Tal zu Tal. Der Weg ist lang,
aber exponierte Stellen sind gut mit Seilen gesichert. Von der Innsbrucker
Hütte aus Kletterei auf den "Habicht" 3.277 m. Leider
war es neblig und nur kurz rissen die Wolken auf, es genügte aber,
einen Rundblick zu haben über Stubaital und Gschnitzer Tal und die
Strecken, die wir in den letzten Tagen zurückgelegt haben. Es war schon
beachtlich. Einige nutzten
den Nachmittag noch um einen Abstecher zur "Ilmspitze" zu machen. Der
letzte Tag bedeutete Abstieg von 2.370 m nach Gschnitz-Obertal 1.261 m und
Heimfahrt.

Abstieg auf den
Feuersteingletscher
und Panoramablick
Wilder Pfaff, 3.457 m
(Stubai/Österreich)
Gletscherquerung zum
Becher-Haus
Ostgipfel des
"Wilder Freiger"3.192m
Habicht 3.277m
Spruch,
gefunden in der
Teplitzer Hütte: "Sich nicht zu waschen, auf Stroh zu liegen, mit
fremden Leuten Bein an Bein. Da muss man schon sehr hoch gestiegen oder
tief gefallen sein".
Deutschlands höchster Gipfel, die Zugspitze 2.964 m,
war auch mehrfach ein Tourenziel. Zur
ersten Tour war Start in Garmisch. Von Hammersbach aus ging der Weg durch
die Klamm hinauf zur "Hölltalanger-Hütte" 1.380 m. Dort
Übernachtung und am anderen Tag mit 1600 Höhenmeter über einen kleinen
Gletscher und einem nicht besonders schwierigen Klettersteig hinauf zum
Gipfel.

Klamm von Hammersbach
aus und Aufstiegshilfe im Klettersteig
2005 war Start in
Ehrwald (Österreich). Ausgangspunkt ist dort an der Seilbahnstation. Vorbei
an der "Wiener-Neustädter Hütte" 2.209 m im Klettersteig
und zum Gipfel. Es sind rund 1.700 Höhenmeter zu bewältigen.
Lohnenswert ist der
Jubiläumsgrat, lang und spektakulär. Es geht hoch und runter über die
Gipfel in einer Gesamtlänge von 5,3 km. Kondition und das Wetter muss
also absolut stimmen. Es lohnt sich auch von der Zugspitze über den
Jubiläumsgrad und nach ca. einem Drittel die Abzweigung über den Brunntalgrad
(einziger Notausstieg des Jubiläumsgrat - aber auch Kräfte zehrend) zur
"Knorrhütte" 2.051 m zu nehmen.

auf dem Jubiläumsgrat /
Zugspitze 2005 und auf dem Gipfel der Zugspitze
Klettersteig
von Ehrwald aus
"Mönch". Über Kandersteg geht es nach
Goppenstein und dort in den Ort Wiler im Lötschental. Start auf dem "Lötschentaler
Höhenweg". Erste Übernachtung war im Hotel Fafleralp. Anderntags
Aufstieg am Guggisee vorbei zur "Hollandia-Hütte" 3.238 m. Von
hier hinunter zum Großen Aletschgletscher und Konkordiaplatz und wieder
hinauf zum Jungfraujoch. Übernachtung nun schon zum zweiten mal in der
"Mönchjochhütte" 3.650 m, die man wirklich niemand empfehlen
kann. Mittags standen wir zu viert
auf dem "Mönch" 4.105 m. Nochmals Übernachtung in der
Mönchjochhütte und dann wieder - leider bei schlechtem Wetter, Nebel,
Regen - abwärts wieder zum Konkordiaplatz und über 150 Höhenmeter Treppenaufstieg zur
"Konkordiahütte" 2.850 m und einer wirklich gemütlichen
Hüttenatmosphäre (im Gegensatz zu den letzten 2 Tage). Es regnet weiter
und wir gehen von hier auf dem Gletscher abwärts, passieren einen
Fußgängertunnel auf die andere Talseite des Eggishorn und mit der Bahn
nach Fiesch. Die geplante Tour auf "Jungfrau" und "Blümlisalphorn"
mussten wir streichen, da keine Wetterbesserung in Sicht war.

von der Hollandia-Hütte
zum Konkordiaplatz und hinauf zum Jungfraujoch

Mönch 4.105
m
...und auf dem steilen Gipfelgrat

am und auf dem
Großen Aletschgletscher
(Schweiz)
Hindelanger Klettersteig
1996 und 2001: Zwei mal
war der "Hindelanger Klettersteig" unser Ziel. 1996
wählten wir als Ausgangsort Hindelang-Hinterstein und da vom E-Werk aus
hinauf und auf dem Jubiläumsweg zur Übernachtung in der "Prinz-Luipold-Hütte"
und weiter im "Edmund-Probst-Haus" am "Nebelhorn" 2.224 m,
dann über den Klettersteig, Abstieg nach Giebelhaus und mit dem Bus
zurück nach Hinterstein.

Nebelhorn 2.224
m
und verdiente Rast am Koblat
...über
Grate und Leitern
.
Für die zweite Tour
zu diesem Klettersteig wählten wir Reichenbach als
Ausgangsort. Ein Abstecher führte auf das "Gaisalphorn"
1.925 m und erneut Übernachtung im "Edmund-Probst-Haus".
Glücklicherweise konnten wir am Morgen schon sehr früh los und kamen so
bei noch trockenem Wetter über den
Klettersteig. Vor dem "Großen Daumen" kam
ein Wetterumschwung, die Temperaturen sanken von 30°C am Vortag auf 3°C,
deshalb auf dem Normalweg über Koblat wieder zurück zum Edmund-Probst-Haus und,
da
sich keine Wetterbesserung abzeichnete, am anderen Morgen Abstieg ins Tal und Heimfahrt.

Gaisalphorn
und auf dem Klettersteig
Ötztal/Stubai 2001:
Rund 3 Wochen später starten wir ins Stubaital, diesmal mit 10
Personen. Vom Parkplatz Gries (Ötztal) geht es zügig nur "Amberger
Hütte" 2.136 m. Wir können am Nachmittag noch auf den Hausberg, den
"Sulzkogel" 2.795 m steigen. Ziel am nächsten Tages ist über den "Wütenkarsattel" 3.103 m die "Hochstubaihütte"
auf 3.174 m. Von hier ist es ein Katzensprung auf den "Hoher
Nebelkogel" 3.195 m. Am nächsten Tag hinauf über die "Warenkarscharte"
3.186 m.
Einige steigen mit mir auf die "Stubaier Wildspitze" 3.340 m,
die anderen gönnen sich eine längere Rast und
dann geht es weiter über den Stubaier Gletscher zur "Hildesheimer
Hütte" 2.900 m. Hier Übernachtung und am Morgen steigen wir dann
hoch zum "Pfaffenjoch" 3.180 m und weiter geht es mit Steigeisen
zum "Zuckerhütl"
3.505 m. Leider liegt zu diesem Zeitpunkt das imposante Kreuz am
Boden. Zurück zur "Hildesheimer Hütte" und von da am
anderen Tag zur "Siegerlandhütte" 2.750 m. Auf dem Weg
liegt noch das "Gamsplatzerl" 3.018 m und der "Gaisklogel"
3.128 m. Mit neuem Tatendrang geht es am nächsten Tag weiter über
Geröll und Steinfelder zum "Hohen Eis" 3.388 m und zur "Sonklarspitze"
3.467 m. Tagesziel ist die "Müllerhütte" 3.143 m, die
wir vor zwei Jahren schon passiert hatten. Das Wetter meint es am
nächsten Tag nicht mehr gut mit uns. Über einen Klettersteig erreichten
wir bald den Fernerstubengletscher und über Moränen geht es hoch zum
"Beiljoch" 2.676 m und weiter zur "Dresdner Hütte";
besser eigentlich ein Hotel. Geplant ist, dass wir über das "Daunjoch" 3.057 m
zur Amberger Hütte gehen. Jedoch auf dem Gletscher angekommen, nach rund 800
Höhenmeter Aufstieg, müssen wir umkehren. Gewitter, Nebel und
Eisregen zwangen zur Umkehr. Zurück zur Dresdner Hütte und nach kurzer
Pause
Abstieg ins Tal, mit Bus nach Innsbruck und von dort mit dem Ötztal-Express zum
Ausgangspunkt - also ein riesiger Umweg, fast eine Tagesreise.

Hochstubai
Hoher Nebelkogel

Hildesheimer
Hütte
und ein Badesee am Fuß des Gaiskogel

Zuckerhütl
3.505
m
Gaiskogel 3.128 m

Rast "Hohen
Eis" 3.388
m
Sonnklarspitze 3.471
m

Stern im Zillertal
(Österreich) war auch mehrfach Urlaubsdomizil. Von hier aus können
interessante leichte Touren (siehe Link: Urlaub) gemacht werden.
Lohnenswert ist auf alle Fälle von Mayrhofen aus die
"Ahornspitze" 2.958 m über "Edel-Hütte" 2.238 m.

Ahornspitze 2.958 m
und Rastkogel 2.762 m
Der Säntis war mehrfach
Ziel für Mehrtagestouren. 2002 ging es von Brülisau auf den "Hohen
Kasten". Am anderen Tag auf dem geologischen Wanderweg über Staubern,
Saxer Lücke und Rotsteinpass zum "Rotsteinhaus", hinauf über
den Lisengrat und Übernachtung am Säntis. Über einen weiteren
Klettersteig hinüber zum Berggasthof Schäfler und über Ebenalb, Wildkirchli
hinunter nach Wasserauen. Von hier kann man mit dem Bus zurück nach
Brülisau.

Blick
vom Säntis am
Morgen ... und blühende Alpenrosen am Weg
Lisengrat zum Säntis
und am Gipfel im Nebel
Venediger Höhenweg 2003: Anfahrt durch den Felbertauern-Tunnel über Matrei nach Virgen
1.194m, Aufstieg und Übernachtung in der "Bonn-Matrei-Hütte"
2.745 m. Von hier weiter auf dem Weg 923 zur "Eissee-Hütte"
2.521 m und einem Abstecher auf die "Edelweisspitze". Es finden sich
tatsächlich zahlreiche Edelweis am Weg. Nächstes Ziel ist die "Sajat-Hütte"
2.575 m. Der Tag ist noch kurz, so dass eine Überschreitung der
"Kreuzspitze" 3.155 m möglich ist. Der Aufstieg geht über
einen Klettersteig und die Überschreitung immer auf und ab über den Grat
hinunter zum "Sajatkopf" 2918 m und zurück zur Hütte. Am
vierten Tag geht es weiter über die "Sajat-Scharte" 2.750 m hinunter
ins Tal, Rast in der "Johannis-Hütte" 2.116 m und wieder hinauf über
"Türmljoch" 2.845 m - nun auf dem Schweriner Weg - zum
Etappenziel, der "Essener-Rockstocker-Hütte" 2.208 m. Am
fünften Tag
passieren wir die "Islitzer Alm", hinauf auf dem Wasserschaufpfad "Umbachfälle"
zur "Neuen Reichenbacher Hütte" 2.586 m, schön an einem See
gelegen. Der Hausberg "Gösleswand" 2.912 m ist auch bald
bestiegen. Weiter führt die Genusstour auf dem Lasörling-Höhenweg zur
"Lasnitzen Hütte" 2.350 m. Auch da bleibt für einige von uns
noch Zeit um auf die "Almspitze" 2.300 m, vorbei am
"Jungbrunnen" zu gehen. Am nächsten Tag
durften wir wieder auf einem 3000er stehen, dem "Lasörling" mit
3.098 m. Für die Übernachtung stand uns dann die "Lasörlinghütte"
2.350 m zur Verfügung. Die Rundtour ging weiter über "Speikboden"
2.650 m, "Donnerstein" 2.725 m und "Zupalkogel" 2.720 m
- alles grasbewachsene Gipfel - zur "Zupalhütte" 2.346 m. Nun
noch vorbei mit Rast an der "Arnitz Alm" und zur letzten Übernachtung in der
"Zunigalm" hoch über Matrei, bevor es am letzten Tag wieder zurück ins Tal
ging und Heimfahrt.

Kreuzspitze
Sajat

Blick vom Sajat
und auf dem Gipfel der Gösleswand

Neue Reichenbacher
Hütte und auf dem Lasörling (Virgental/Österreich)

Panoramablick
und die Zupalhütte
Arlberger
Klettersteig und Imster Klettersteig - in Österreich

Arlberger
Klettersteig, die
Weißschrofenspitze, 2.752 m, Anforderung K 4-5 -
schwer, sehr lang
Imster
Klettersteig, auf dem Maldenkopf, 2.632 m, Anforderung K 5-6, sehr schwer
Bilder von
einer Dolomiten-Tour, Urlaubsdomizil
war in La
Villa - Stern, am Fuße des „Sassongher" und des Hochplateaus
„Gardenazza" und „Puez".
Kletterei zum
Boèseekofel und auf dem Gipfel des Boèseekofel, 2.916m
Via Ferrate Piz da Lec,
Anforderung K 4 - anschließend Lichtenfelser Steig auf den Piz Boé,
Anforderung K 1

Piz Miara 2.904 m
Kletterei zum
Piciadu
Pößnecker
Klettersteig " Ferrata Piazzetta" zum Piz Selva, 2.941 m,
Anforderung K 5 / Klettersteig Via Ferrata
Brigata Tridentina zum
Pisciadu, Anforderung K 3

Pisciadu
2.985 m
Piz Lasties 2.885m

Lagazuoi
2.778m
Piz Boè 3.142 m
Sehenswert
und geschichtsträchtig: Felstunnel "Kleiner
Lagazuoi" und Kaiserjägersteig, Anforderung K 1

Plattkofel 2.954 m
Blick von der Kleinen Cirsspitze
Klettersteig
zum Plattkofel auf dem Oscar-Schuster-Steig, Anforderung K 2/ Klettersteig
"Kleine Cirsspitze, 2520 m, Anforderung K 3
Fletschhorn: Mit Bergführer
starten wir nach Saas Grund in der Schweiz. Ziel ist das Fletschhorn 3.993
m, also knapp unter 4000. Der Abend ist noch lang, so dass der Weg
erkundet wurde. Nach Übernachtung auf der "Weismieshütte"
2.728 m und Höhenproblemen sah ich von einem Gipfelaufstieg ab. Der
herrliche Sonnentag wurde genützt um das "Hochsaashaus" 3.089 m
zu besuchen. Die Gipfelstürmer des Fletschhorn hatten weniger Glück. Die
Sicht war dort gleich null und minus 10° am Gipfel.

Weismieshütte
und Blick Fletschhorn 3.993 m

Aufstieg
zum Hochsaashaus und Gletscher des Weismies
Von
Saas Grund aus weiter nach Leukerbad, mit der Bahn zum Berghotel Wildstrubel
und morgens Abstieg zum Einstieg des "Gemmisteig"
Wolfgang im Aufstieg am
Gemmisteig und Rast am Aussichtspunkt "Obere Freiheit"
bei Leukerbad (Schweiz). Wegen aufziehendem Gewitter brachen wir hier ab und
stiegen über den sog. "kleinen
Klettersteig" ins Tal hinab. Dieser Steig ist für die meisten aber
auch so noch anstrengend genug, denn der Abstieg nach Leukerbad
beträgt hier rund 1.300 Höhenmeter.
Weitere
Dolomiten - Touren

Aufstieg zum
Palazza Alta (Dolomiten) 2.005
Palazza Alta 2.255 m
Via
Ferrata Monte Pesla - Fiamme Gialle, Anforderung K 5 - schwierig - sehr
unangenehmer Abstieg

Aufstieg zur Civetta auf
dem Alleghesisteig (Dolomiten) Abstieg auf dem
Tissisteig von Rifugio Torrani
Via Ferrata Alleghesi,
Anforderung K 4, schwierig - sehr lang, 1500 Höhenmeter Via Ferrata Tissi,
Anforderung K 5 - schwierig
Civetta 3.220 m
(Dolomiten)
Colac 2.715 m (Dolomiten)
Via Ferrata dei
Finanzieri auf den Colac, Anforderung K 4, mittel bis schwierig
Klettersteig-Touren
in der Schweiz bei Kandersteg, Leukerbad und Gstaad
luftiger Klettersteig
bei Kandersteg (Schweiz) der Klettersteig Allmenalp, 1.725 m,
Anforderung K 4, schwierig, unangenehm
vielen Stifte, wie Nägel in der Wand

Via Ferrata de la
Cascade (Nähe Gstaad/Schweiz) ... und auf den Moléson, Region Fribourg
Via Ferrata de la
Cascade, Anforderung K 4, schwierig, viele überhängende Bereiche,
viel
Armkraft erforderlich
Via Ferrata Moléson,
Anforderung K 4, schwierig, Seillänge 1.310 m, überhängende Bereiche
Interessante
Klettersteige in den Dolomiten. Station: Hotel
"Piccolo Pocol" bei Cortina d'Ampezzo
Aufstieg
Via Ferrata Guiseppe Olivieri
und Querung am Via Ferrata
Olivieri zur Tofana di Mezzo
Gipfel
des Tofana di Mezzo, 3.244 m und Punta Fiames, 2.240 m,
Via Ferrata Giuseppe
Olivieri über Punta Anna, 2.731 m, Anforderung K 5
Via Ferrata Gianni Aglio zur
Tofana di Mezzo, 3.244 m,
Anforderung K 5, teilweise viel Armkraft erforderlich/ Abstieg Sentiero Guiseppe Olivieri, Anforderung K 2
Abstieg von der
Südlichen Fanisspitze
Via Ferrata Strobel auf
den Punta Fiames ... und am Einstieg Via Ferrata Lipella zum Tifona di
Rozes
Via Ferrata Michielli
Strobel auf die Punta Fiames, 2.240 m, Anforderung K 3, mittelschwer, sehr
unangenehmer Abstieg

Südliche
Fanisspitze, auf dem Via Ferrata Tomaselli und am Gipfelkreuz des Tofana di
Rozes, 3.225 m
Via Ferrata Cesco
Tomaselli auf die südliche Fanisspitze, 2.980 m, Anforderung K 5 - sehr
schwierig
Via Ferrata Giovanni
Lipella zur Tofana di Rozes, 3.225 m, Anforderung K 3, zweiter Teil K 4,
Langer
Klettersteig
mit sehr ausgedehnten Querungen,
schwierigster Teil im
letzten Viertel

Via Ferrata Ettore
Bovero zum Col Rosà, 2.166 m, Anforderung K3,
Blick vom Col Rosà auf Cortina d'Ampezzo und am Via Ferrata Tomaselli hinüber zum
Lagazuoi

Ein Wolkenengel über
der Tofana di Rozes, links die Tofana
di Mezzo rechts: Günter, Wolfgang und Helga beim Aufstieg
Via Ferrata Libella

Zillertal:
Leichte Tagestouren
wurden gekrönt mit dem
Spannnagel-Klettersteig, K 4 links und "Steig zur schönen
Aussicht" , rechts, oberhalb der Kasseler Hütte, K 4. Letzterer ist ein kurzer
aber lohnender Klettersteig mit stark überhängendem Ausstieg.
Lechtal:
Auch ganz normale
Höhenwege haben ihren Reiz. Für vier Tage war der Lechtaler Höhenweg unser
Ziel. Von der Alpe Rauz aus wanderte unsere konditionsstarke Gruppe zur
"Ulmer Hütte" 2.288 m, von hier, mit einem Abstecher zur "Valluga,
2.808 m, zum
"Kaiserjochhaus" 2.310 m und weiter zur "Ansbacher Hütte"
2.376 m, dann der
Abstieg nach Flirsch.


Höhepunkt im Juli 2007
war dann der ganze "Gemmisteig", mit Wolfgang, Michael und Günter auf das
"Daubenhorn" 2.941 m bei Leukerbad. Diesen interessanten Steig konnten wir
nun bei bestem Wetter
in 6 Stunden zum Gipfel und 2 Stunden Abstieg bewältigen. Er wird
als der längste (rund 1000 Höhenmeter, also oft sehr viel Luft unter den
Füßen), steilste und schönste Klettersteig der
Schweiz bezeichnet, es lohnt sich wirklich. Wir konnten auch an zwei
Stellen (Höhle und Tunnel in der letzten Gipfelpartie) die freiwilligen
Zugaben noch locker mitnehmen. K 4 / K 5 - K 6


1
= Untere Schmitte (Start); 2 = Nase; 3 = Tschappi Turm; 4 = Obere
Gemsfreiheit; 5
= Abzweigung; 6 = Mieläs (kleine Variante(1)); 7 = Höhle; 8 = Hammer; 9
= Biwakplatz /Via Konst Route: Quelle
http://www.leukerbad.gmxhome.de/
2008 waren die Berge etwas
niedriger aber landschaftlich nicht weniger reizvoll und erforderten in gleicher
Weise gute Kondition. Zuerst ging es von Reute nach Pfronten (Lechtal/Tannhäuser
Tal)

Rote Flueh
Friedberger Klettersteig

Schartschrofen
Läuferspitze
Aggenstein (Tannhäuser
Tal)
...und dann wieder einmal zum Säntis in die Schweiz.
Dieses mal von Wasserauen über "Aescher"," Ebenalb",
Übernachtung im Berggasthof Schäfler und weiter zum Rotsteinhaus, (der
Säntis lag im Nebel und wegen Regen wurde der Weg zum Rotsteinpass
gewählt) hier eine weitere Übernachtung. Vom Altmannpass einen Abstecher
auf den " Altmann", der zweite markante Gipfel neben dem
Säntis. Rast in der Zwinglipass-Hütte vorbei an den
Kreuzbergen zur Übernachtung im Steubern. Hier ist noch etwas Zeit um auf
den Hausberg am Staubern zu steigen. Auf dem Geologischen Wanderweg zum Hohen
Kasten und nach kurzer Rast Abstieg ins Tal.
Aescher am Säntis und Wildkirchli

Altmann 2.435 m und
tief unten im Tal eine willkommene Einkehrmöglichkeit

Kreuzberge
Gasthaus "Staubern"
Säntisblick
vom "Hohen Kasten"
Dann wieder einmal in
Kandersteg und der Gemmisteig bei Leukerbad (Schweiz)


Aufstieg
im Gemmisteig und Blick auf Leukerbad durch die
Wolken
4 Tage
im Montafon: Nach
Ankunft in Latschau und mit der Golmer Bahn hoch zum Grüneck 1.890 m. Von hier
begann die 3 Gipfeltour - nur zum Einlaufen - über Golmer Joch 2.124 m,
Kreuzspitze 2.353 m und Geißspitze 2.334 m und Übernachtung in der
"Lindauer Hütte" 1.744 m.
Ursprünglich
war am nächsten Tag die Besteigung der Drusenfluh geplant. Anfang Juni hatte es aber
heftig geschneit, so dass noch zu viel Schnee lag. Deshalb wurde umgeplant
und am 2. Tag auf dem Klettersteig ab Gauablickhöhle die Sulzfluh 2.818 m
von der Nordseite aus bestiegen. Auf diesem Weg ist eine Stirnlampe
erforderlich, da der Klettersteig ein Stück durch eine Höhle führt. Auf
dem Rückweg passierten wir interessante Felsformationen, optisch
Gletscherpassagen mit tiefen Spalten vergleichbar. Die Tilisunahütte
ließen wir heute rechts liegen und kehrten, nach steilem Abstieg über
den Bilkengrat, zur einer weiteren Übernachtung wieder in der
gemütlichen und professionell geführten Lindauer Hütte
ein.

Eingang
der Gauablickhöhle und auf dem Gipfel der Sulzflug
Am
nächsten Tag gingen wir flott hoch zum Drusentor und von da weiter zur
Carschinahütte. Nach einer kurzen Pause stiegen wir in den relativ neuen
und anspruchsvollen Klettersteig an der Südwestwand der Sulzfluh ein. Es
erwarteten uns rund 600 Höhenmeter Kletterei über Tritte, Seilbrücke
und Leitern, also insgesamt 1074 Höhenmeter an diesem Tag. Erneut kamen
wir auf dem Gipfel der Sulzfluh an. Dies schmälerte gar nicht die Freude
am Gipfel und alle waren stolz über die Leistung, dank guter Kondition.
Überraschend war, wie viel Schnee seit dem Tag zuvor hier oben schon abgetaut waren. Übernachtet wurde diesmal auf der
Tilisunahütte 2.208 m. Am letzten Tag hatten wir schnell den
Schwarzhornsattel erreicht und von da aus noch eine kurze und lohnende
Kletterei auf die Tschagunser Mittagsspitze 2.168 m, bevor wir zum
Ausgangspunkt am Stausee des Kraftwerkes zurück kamen.

Drusentor
und im Klettersteig der Südwestseite zur Sulzfluh

zur
Tschagunser Mittagsspitze und Blick auf Latschau

Blick
zurück - und wieder im Tal
Von
Garmisch zum Schachenhaus und Reintalangerhütte: Ausgangspunkt
dieser Tour war das Olympia-Skistadion in Garmisch. Rasch entschlossen
sich die Teilnehmer zu einem "kleinen" Umweg über den "Eckbauernhof" 1.237 m.
Von hier und nach rund 400 Höhenmeter Abstieg wurde das Ende
der Partnachklamm erreicht und nun über den steilen "Kälbersteig"
mit rund 1000 Höhenmeter zum "Schachenhaus" 1.866 m. Am anderen Tag war
eine fachkundige Führung durch das von König Ludwig II errichtete "Schachenschloß", einem der vielen Jagdschlösschen dieses Königs, für uns
reserviert. Einige besuchten auch noch den interessanten Alpengarten. Aufstieg
zur Aussicht und zur Meilerhütte ersparten wir uns, da es das Wetter an
diesem Tag noch nicht gut mit uns meinte.

Schachenhaus
und Schachenschloss
Ein
steiler Abstieg von rund 800 Höhenmeter
ins Reintal folgte und bald waren wir bei der "Bockhütte". Hier eine kurze Rast und
dann, mal in der Sonne, mal im Regen und immer entlang Partnach, in einem wunderschönen
Tal und bequemem Weg, weiter zur "Reintalangerhütte" 1.369 m. Hier fanden sich, fast wie am
Strand von Rimini,
Liegestühle und Bänke auf dem breiten Kiesbett der Partnach. Noch ein
Abstecher zum Höhlenaustritt der Partnach und einige stiegen auch zur "Knorrhütte" unterhalb der
Zugspitze auf und wieder ab, um den späten Nachmittag zu nützen. Wir
wurden von einer netten
Mannschaft bedient - und mit Abendserenade. Der Hüttenwirt spielt das Hackbrett
und mit Begleitung auf der Gitarre durch seinen Mitarbeiter. So ließ es sich hier
gut verweilen. Anderntags wurden die Gäste, nach Tradition des
Hauses, mit Morgenmusik geweckt.
Im
starken Regen ging es nun wieder das Tal hinaus. Bald wurde der Eingang
zur sehr interessanten Partnach-Klamm erreicht. Es lohnt sich auch bei
diesem Wetter viele Bilder zu machen. Nachdem alle klitschnass bei den
Autos ankamen und sich der Klamotten erledigt hatten und sich noch zum
Mittagessen traf, da kam auch die Sonne.

das
weite Tal der Partnach und tosende Wasser in der Partnachklamm
Strada
Alta (Hoher Weg) von Airolo nach Biasca (Tessin):

Immer
wieder bieten sich weite Blicke ins Tal; idyllische Ferienhäuschen und
Kapellen säumen den Weg
Weite Wiesen und schattige Wälder wechseln sich ab.
Immer wieder treffen wir auf aufwendig sanierte Chalets und
Ferienhäuschen, dem regionalen Stil entsprechend. Sie sind wie Farbtupfer
in der Landschaft. Ziel des Tages ist das kleine Bergdorf Osco und
Übernachtung im Ristorante "Marti". Weiter geht es, zuerst
wieder rund 600 Höhenmeter aufwärts, auf dem Höhenweg nach
Anzonico und Übernachtung im "Bellavista". Jetzt noch die
ebenso interessante Reststrecke und dann tief hinunter in das Tal nach
Biasca.
Von hier gibt es gute Buslinien, die uns eine bequeme Rückfahrt nach
Airolo ermöglicht hat. Noch ein gemütlicher Abschluss im Ristorante und Caseificio
del Gottardo, wo einige ausgiebig regionalen Käse eingekauft haben - und
dann ist auch diese interessante Tour schon zu Ende.

rustikale
Dörfer laden zum Verweilen ein - und letzlich ein bequemer Abstieg ins
Tal
Hier die
Karte und das Höhenprofil dieses Weges: AiroloBiasca.ppt
...und
nochmals ein super Kletterwochenende Mitte September 2010: Zuerst
war wieder der Kandersteger Klettersteig zur Allmenalp unser Ziel. Mit 3
jungen, konditionsstarken Burschen ein Vergnügen.

Es geht
auch per Seilbahn ... und die letzten Höhenmeter zum Ausstieg
Mit der
Bahn dann durch den Tunnel ins Wallis. Am späten Nachmittag war noch Zeit
den relativ kurzen Klettersteig Nax bei Sion zu machen. Dieser
Klettersteig "Ferrata du belvédère" liegt lange in der
abendlichen Sonne, deshalb ideal am Abend noch eine Trainingseinheit
einzulegen - und der Einstieg liegt auch direkt an der Straße.

Am 2.
Tag dann erneut der Gemmisteig (für unsere jungen Begleiter das erste
mal). Bei diesem Klettersteig muss alles stimmen: Kondition, Wetter, nicht
zu viele unterwegs ( wegen Stau ) und es stimmte alles. In rund 4 1/2
Stunden waren wir auf dem Gipfel des Daubenhorn 2941 m. Von der Abfahrt
mit der 1. Bahn hoch zum "Berghotel Wildstrubel" am Gemmipass
und bis zur Rückkehr zur Seilbahn waren wir 7 1/2 Stunden unterwegs. Es
war also noch genügend Zeit zur Heimfahrt nach Bühl.
Wer
recht früh dran ist, kann den Aufstieg von rund 600 Höhenmetern bis zum
Einstieg auch von Leukerbad aus gehen, denn von der Bergstation sind
zuerst einmal rund 300 m Abstieg zu bewältigen. Es ist aber einfach eine
Zeitfrage. Wer in Leukerbad übernachten will, der sollte es machen.


oben: viel Luft unter den Füßen
unten:
die letzte Leiter vor dem Gipfel und ein Blick zum Daubensee und Gemmipass
mit Berghotel "Wildstrubel"
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