Geführte Wanderungen mit der
NAK -
Wandergruppe
Mit der NAK - Wandergruppe aus
dem Bereich Bühl - Baden-Baden - Karlsruhe - Straßburg machen wir regelmäßig Wanderungen.

Treffpunkt
zur Wanderung 2002 durch das Bühler Rebland war die ARAL-Tankstelle am
Ortseingang Bühl (von der Autobahn kommend). Entlang des Affentaler Weges
wurde der Carl-Netter-Turm erreicht, mit schöner Aussicht auf Bühl.
Weiter, vorbei am Bühler Ortsteil Eisental hoch durch die Weinberge zum
Affentaler Denkmal. Hier findet sich ein Granitstein in Buddelform, als
Sinnbild für eine Flaschenform der Affentaler Winzergenossenschaft. Hier
befindet sich auch die berühmte Lage des Affentaler Wein. Kurze Rast am
Grillplatz "Heißer Stein" und weiter an der Marienkapelle
vorbei in Richtung Baden-Baden-Neuweier. Vor dem Ort wurde die
Verbindungsstraße nach Eisental gequert und auf dem Vorbergsrücken
bequem wieder zurück in Richtung Bühl. Oberhalb den Gebäude der
Affentaler Winzergenossenschaft ist noch ein steinerner Aussichtspunkt als
Denkmal für Kriegsopfer, der noch einmal einen Blick über Bühl und die
Rheinebene ermöglichte. Die Gesamtstrecke ist ca. 12 km und nur geringe
Höhenunterschiede. Zum gemütlichen Abschluss wurde der
"Auerhahn" in Bühl-Eisental gewählt.

Tour im Juli 2002 auf den
"Moosturm" (mit
Grimmelhausendenkmal). Start war beim Höhenhotel "Kalikutt" im
Renchtal. Der Weg führt auf beschildertem Weg zum Moosturm. Infolge der
riesigen Sturmschäden auf dem Mooskopf ist heute eine weite Rundumsicht
möglich. Es ging dann abwärts zum Naturfreundehaus
"Kornebene", wo eine Rastmöglichkeit ist und weiter auf dem
Harzweg rund um den Mooskopf wieder zur "Kalikutt". Ein
zünftiger Abschluss rundete die Wanderung dann ab. Die gesamte Strecke
ist etwa 16 km.

Oben:
Rast ist im Gasthaus "Bischenberg" möglich oder einfach in den
Reben. Unten: Laubfärbung der Kirschbäume oberhalb Bischenberg und Blick
auf Sasbachwalden, mit der Weinlage "Alde Gott"
Im Oktober 2002
folgte eine Wanderung von Lauf zum Bischenberg, über 13 Brücken der
Gaishöllschlucht hinunter nach Sasbachwalden. Von hier zurück auf dem Ortenauer Weinpfad (Badischer
Panoramaweg) am Denkmal "Alde Gott" vorbei nach Obersasbach und Lauf.
Diese Strecke ist auch etwa 16 km.
Tour im Mai 2003, von der "Alexanderschanze
zum Mummelsee" im Schwarzwald. Beteiligt waren 35 Personen
(oben auf dem Bild sind nur ein Teil zu sehen). Es ist, dank der durch
"Lothar" entstandenen freien Sicht in die Rheinebene, hinüber
zu den Vogesen und einer grandiosen Rundumsicht über die Schwarzwaldberge, eine
der interessantesten Teile des bekannten Höhenweges "Westweg".
Die Gesamtstrecke hatte eine Länge von 22 km.
Die
Herbstwanderung 2003 führte uns im
Oktober nach Sulzfeld bei Bretten. Peter Horst hatte für mich eine
Wanderstrecke "Rund um die Ravensburg" ausgewählt. Es war kein
strahlender Sonnenschein aber trocken und die Sicht und Stimmung war gut, so
dass den Teilnehmern die Strecke von rund 14 km sehr kurzweilig vorkam.
Abschluss war mit 34 Personen in der "Besenwirtschaft" Brüssel, wo
ein reichhaltiges Buffet mit deftigem Vesper auf uns wartete und der dann eine
Weinprobe mit 6 ausgewählten, regionalen Weinen folgte. Umrahmt wurde das Ganze von zwei
leidenschaftlichen Musikern mit Akkordeon und einigen stimmgewaltigen Sängern.
Im
Mai 2004 war die Wanderroute vom von Karlsruhe-Durlach zum Turmberg und
weiter nach Hohenwettersbach, vorbei am Sportheim "Schöneck",
wo einst Sepp Herberger wirkte, Rittnerthof, Prügelhütte und Grüne
Hütte, durch den Lehrwald Rittnert, vorbei am Thomashof, Batzenhof. In
Hohenwettersbach wurde ausreichend und mit viel Zeit gerastet, unterwegs
noch ein Café besucht und zurück nach Durlach. Hier folgte ein
gemütlicher Abschluss dieser Genusstour.
Bilderbuchwetter hatten
wir bei der Herbstwanderung 2004, die von Oberkirch-Nußbach durch das
"Herztal" zum Schloss Staufenberg in Durbach führte. Der Weg
führte durch bekannte Weinberge der Oberkircher und Durbacher
Weingärtner, die gerade eifrig bei der Lese waren. Nach einer Mittagsrast
im urigen "Hummelswälderhof" ging es weiter zum Geigerskopfturm
hinauf und durch "Bottenau" wieder ins "Herztal". Hier
stärkten sich alle bei neuem und bei reifem Wein und deftigem Essen
in der Besenwirtschaft. Dazu gehörten stimmungsvolle Lieder,
begleitet durch Manfred Vogel mit dem Akkordeon. Herausragend ist auf
dieser leichten Wandertour die Aussicht ins Rheintal und in die Vogesen.
Besonders schön ist bei klarer Sicht der Blick nach Straßburg.
Rast in der
"Strohhütte"
Das
Wetter bei der Frühjahrwanderung 2005 war dann nicht so optimal. 21 Wanderer
hatten sich trotzdem aufgemacht, ein Teilstück des berühmten
Panoramaweges in Baden-Baden zu gehen. Es regnete fast den ganzen Tag.
Trotzdem war die Sicht noch einigermaßen gut, so dass manches Sehenswerte
von Baden-Baden zu erkennen war. Der Weg führte über die "Sophienruhe",
"Strohhütte", "Merkurstation" und "Drei
Eichen" zum Abschluss im "Forellenhof". Dieser ist durch
eine frühere SWF-Fernsehserie gleichen Namens deutschlandweit bekannt.
Der sehr gut ausgeschilderte Panoramaweg führt übrigens rund um
Baden-Baden und ist insgesamt 40 Kilometer lang.
Blick von
der "Sophienruhe" auf Baden-Baden
Für unserer
Herbstwanderung 2005 wählten wir den bekannten Mühlenweg in Ottenhöfen.
Zehn historische Mühlen, liebevoll gepflegt und teilweise noch völlig
intakt sind auf dieser rund 16 km langen Strecke zu besichtigen.
Schnapsbrünnele - auch mit echtem Schwarzwälder Most - laden zum
Genießen ein. Aber Vorsicht, die Schuhe werden schnell "rund".
Wanderung im Mai 2006. Mit lohnenden Aussichten erfreute der Weg von Riegel
über den Berg nach Achkarren am
Kaiserstuhl. Dazu gehört ein zünftiger Abschluss in der Riegeler Brauereigaststätte mit "Riegeler Bier" oder
Kaiserstühler Wein.
Ziel
der Herbstwanderung im "Goldenen Oktober 2006" war der
Mahlberg-Turm bei Moosbronn - zwischen Ettlingen und Gaggenau. Bei bestem Herbstwetter ging es auf dem
Wallfahrtsweg hoch zum Turm. Hier wurde die Mühe des Anstieges mit einer
phantastischen Sicht in die Rheinebene belohnt. Man konnte von Mannheim
bis Straßburg, weit in die Pfalz und hinüber zum Dobel sehen. Der
Rückweg führte uns wieder ein Stück auf dem Wallfahrtsweg
(gesäumt mit solchen Bildstöckchen, wie oben) und anschließend
ein Stück auf dem "Historischen Grenzweg" . Dieser war
einstmals die Grenze zwischen dem Königreich Württemberg und Baden und
wurde auch das Nadelöhr Badens genannt, weil hier die Entfernung zwischen
Grenze und Rhein nur 17 km betrug. Über die "Bernbacher Steige"
ging es hinunter nach und durch den Gaggenauer Ortsteil Michelbach, einem
gepflegten Ort der 2003 im Landeswettbewerb "Unser Dorf soll schöner
werden" mit der Goldmedaille ausgezeichnet wurde. Eine solche
Wanderung macht hungrig und durstig, deshalb folgte ein zünftiger
Abschluss in der Hausbrauerei "Christoph Bräu" in Gaggenau.
Im
Sommer 2007 fanden sich 31 Teilnehmer/Innen ein, um den neuen "Dahner
Felsenpfad" zu erwandern. Die Felsen rund um den Luftkurort Dahn sind
überragend: mächtige, bizarre Steingebilde. Dem Wanderer erschließen sich auf
dem in diesem Sommer eröffneten rund 12 km langen Felsenpfad der ganze Zauber
von Formen und Farben des roten Wasgauer Bundsandsteines. Der Rundweg beginnt
bei "Braut und Bräutigam" und endet wieder in der Nähe, bei
dem Wachtfelsen, einem markanten Aussichtspunkt. Es lohnt sich wirklich, zum
Schluss der
Tour diesen Aussichtspunkt noch zu besteigen und die Augen über den zurückgelegten Weg
schweifen zu lassen. Ausgiebig Mittagsrast machten wir in der urigen "Dahner
Hütte". Das Mittagessen in dieser Hütte wurde vom Wirt damit gekrönt,
in dem er einen "Römer" mit einem Liter Rosé spendierte, der mit
viel hallo rundum gereicht wurde.
Beeindruckende
Felsformationen säumen den neuen "Dahner Felsenpfad"
Die
Zeit in der "Dahner Hütte" war, trotz großzügiger Mittagspause,
etwas zu kurz.
Zur
ersten Wanderung 2008 starteten wir in Endingen am Kaiserstuhl. Der Weg führte
durch die schön herausgeputzte Altstadt auf dem "Neunlindenpfad" bzw.
dem Nord-Süd-Weg nach Ihringen. Schön war für uns, dass wir auch 5 Teilnehmer aus dem
Elsass begrüßen konnten. Steil hoch ging es zur Katharinenkapelle,
dem ersten Rastplatz. Es war ein sehr warmer Julitag, deshalb fanden wir es angenehm, dass ein
Teil der Strecke auf dem Höhenrücken des Kaiserstuhles entlang durch schattigen Wald ging und sich mit lichten Flächen abwechselte,
wo wir
herrliche Weitblicke ins Rheintal und in die Vogesen genießen durften. Einige
aus der Wandergruppe erstiegen auch den
"Neunlindenturm", auf der höchsten Erhebung des Kaiserstuhls. Noch ein
Rast im sehr gut frequentierten Ausflugslokal "Lenzenberg" , bevor wir dann durch eine typische
Kaiserstühler Hohlgasse (Lössgasse) Ihringen erreichten. Ihringen am
Kaiserstuhl ist nicht nur ein sehr bekannter Weinort, es soll der wärmste Ort
in Deutschland sein. Es finden sich hier u.a. die seltene Smarakteidechse und
eine besondere Vogelart, der "Bienenfresser". Mit dem Zug zurück
nach Endingen und hier folgte ein zünftiger Abschluss im Weingut Schneider bzw. "Dielbuckschränke"
, einem urigen Winzerlokal. Zu Wein und gutem Essen spielte uns der "Franz vom Argental"
gekonnt mit seiner Ziehharmonika auf. Sein Motto: Brauchst du Stimmung allemal,
ruf den...
am Rathaus in Endingen
Blick auf Vogtsburg und den
Vogesen
Rast am "Neunlindenturm"
/ Abschluss mit gutem Essen und Wein und dem Musiker "Franz vom Argental°
Einmal
etwas anders war im Juli 2009 die kombinierte Tour - Bootsfahrt und Wanderung
im "Taubergießen"
Das
Naturschutzgebiet "Taubergießen" ist eines der letzten
Paradiese in Deutschland. Zahlreiche vom Aussterben bedrohte Tiere und
Pflanzen haben hier ihre Heimat. Entstanden ist das von Vogesen und
Schwarzwald eingeschlossene Gebiet als der Weg des Rheins nicht mehr zur
Rhône, und somit ins Mittelmeer führte, sondern bei Basel sich seinen
Weg nach Norden bahnte. Da der Taunus im Norden noch ein unüberwindbares
Hindernis bildete, entstand in der heutigen oberrheinischen Tiefebene ein
riesiger See, der, als der Rhein den Weg durch den Taunus geebnet hatte,
wieder abfloss. Die entstandene Ebene benutzte der Rhein fortan als Flussbett
und schuf somit eine kilometerbreite Stromauenlandschaft. Durch die
Gletscherschmelze in den Alpen und die Wassermassen, die aus den
verschiedenen Zuflüssen in den Rhein strömten, kam es in der
Oberrheinebene immer wieder zu verheerenden Überschwemmungen, die das
Leben in dieser Region bedrohte. Durch die Rheinbegradigung des badischen
Ingenieurs Tulla wurde diesem Problem Abhilfe geschaffen,
doch neue Katastrophen folgten. Durch den beschleunigten Abfluss des
Rheinwassers senkte sich der Grundwasserspiegel ab, was zur Versteppung
der Gegend führte. Viele Tier- und Pflanzenarten starben aus, der
Fischreichtum verschwand für immer. Auch die zweite Rheinkorrektur in
unserem Jahrhundert führte zu einem weiteren Absinken des Wasserspiegels.
Nur durch die Schlingenlösung konnten solche Gebiete wie der Taubergießen
gerettet werden. Die Begradigung durch Tulla und der Bau des
Leopoldskanals führten jedoch dazu, dass Teile des Taubergießen vom
Rhein abgeschnitten wurden und zunehmend verschlammten. Um dem
entgegenzuwirken wurde das Interreg-Projekt "Revitalisierung
Taubergießen" gestartet. Quelle: www.taubergiessen.com
37
Personen nahmen bei dieser Tour teil. Rund 2 Stunden dauerte die geführte
Bootsfahrt
durch die einmalige Urwaldlandschaft, begleitet von Schwänen und Enten. Bevor die
Rückwanderung begann, konnten alle am Getränkewagen genügend
Flüssigkeit tanken,
organisiert von "Ritters Weinstube in Kenzingen. Dort erfolgte auch
der zünftige Abschluss mit einem Musiker und starker gesanglicher
Unterstützung durch den Ritter-Wirt. www.ritters-weinstube.de
Bilder aus dem
Taubergiessen finden Sie über den Link: Bühl + mehr
Wanderung auf dem
Ortenauer Weinpfad von Gengenbach bis Heiligenreute
Treffpunkt im Mai 2010
zu dieser Genusstour war der Bahnhof in Gengenbach. Es lohnt sich die
alten Fachwerkhäuser zu besichtigen und diese alte und freie Reichsstadt
etwas näher unter die Lupe zu nehmen - entweder am Anfang der Tour oder
am Ende, je nach Lust und Laune, zumal die Strecke mit 14 km nicht
besonders lang und anstrengend ist. Wir folgten den Hinweisschilder des
Ortenauer Weinpfades, vorbei am Ziegelwaldsee, wo noch Reste einer alten
Ziegelbrennstelle aus der Römerzeit zu finden ist. Auf bequemen Wegen und
nicht anspruchsvollen Steigungen erreichten einen Höhenrücken von dem
wir einen wunderschönen Blick aus das vordere Kinzigtal hatten und auf
Gengenbach, das schön eingebettet an der Kinzig liegt, umrahmt ist von
Weinbergen und immer mehr ansteigend hoch zum Mooskopf, dem markanten Berg
zwischen Renchtal und Kinzig. Rechts geht der Blick hinauf ins Kinzigtal.
Ausgiebig Rast machten wir an einem schön gelegenen Wanderplatz an der
Klingelhalde. Berghaupten wurde gequert und wieder ging es durch Weinberge
hinauf nach Heiligenreute. Auf diesem Wege sehen wir noch Relikte aus der
alten Bergbaugeschichte dieses Tales. Es wurde vor langer Zeit Kohle
gewonnen. Am Kreuzpunkt des Wanderweges Richtung Diersburg schwenkten wir
nun wieder rechts ab und wanderten das Tal hinaus bis zur Kinzig und auf
dem Hochwasserdamm zurück nach Gengenbach. Für einen gemütlichen
Abschluss bot sich das Winzerstüble im Winzerhof , mitten in der
Gengenbacher Altstadt an.
mehr zu Stadt und
Geschichte: http://www.badenpage.de/ferienorte/gengenbach/gengenbach-und-umgebung.html


oben: Blick auf die Silhouette
von Gengenbach über die Kinzig und Blick auf Berghaupten, unten: Rast am
Wanderrastplatz Heiligenreute und Rundgang durch die Altstadt von
Gengenbach
Maiwanderung 2011 auf
dem Geo-Pfad bei Eichstetten am Kaiserstuhl
An 13 Stationen des
Eichstetter Geo-Pfades konnten wir geologische und geografische
Besonderheiten des Kaiserstuhl entdecken. Nach ca. 2,5 km durch den Ort
(vom Bahnhof) wird der Samengarten erreicht. Es lohnt, sich hier einige
Minuten mit Kräutern zu befassen. Solche, wie z.B. den Wiesensalbei
oder reichlich den Bärlauch findet sich auch am Weg, wenn man die rechte
zeit erwischt. Ebenso ist Anfang Mai die richtige Zeit um sich an den
vielen Farben von wilden Lilien zu erfreuen. Ziel war der Eichelspitzturm
auf 521 m. Eine der Besonderheiten ist der 35 m lange Lössstollen oder
wer weis, dass am Kaiserstuhl auch mal Marmor abgebaut wurde. Spuren
finden sich an der "Rütte". Allerdings ist zu hoffen, dass der
Felsen noch vom Wildwuchs frei gemacht wird, damit man diese Besonderheit
auch richtig sieht. Immer wieder öffnen sich herrliche Ausblicke ins
Rheintal und/oder hinüber nach Freiburg und dem Schwarzwald. Die Tour ist
insgesamt 15 km lang. Für den gemütlichen Abschluss bot sich das
"Gasthaus Ochsen" mit seinem schönen, schattigen Innenhof
an.


oben: Abschluss im
"Gasthaus Ochsen" und Blick über Eichstetten zum Schwarzwald,
unten: Bienenhotel am Samengarten, Bärlauchblüte in Schatten Wäldern
des Kaiserstuhl, Lössstollen unten den Weinbergen (Taschenlampe zu
empfehlen).
Wanderkarte und mehr
unter: http://www.eichstetten.de/tourismus/geopfad.htm
Herbstwanderung 2011
Unsere Herbstwanderung
2011 war kombiniert mit anschließender Kellerbesichtigung und Weinprobe
im "Affentaler Winzerkeller". Leider lag an diesem Tag
Nebel über Bühl, nach dem es zuvor lange sonnig war. Erster Halt beim
"Carl-Netter-Turm" mit kleiner Sektrunde. Gemütlich ging
es weiter durch die bunt gefärbten Bühler Weinberge von Eisental, vorbei
am Affentaler Denkmal und durch berühmte Weinlage wie der
"Sternenberg", Rast an der Grillhütte "Am heißen
Stein". Nach einer Stärkung führte uns der Weg auf dem Ortenauer
Weinpfad weiter, zur "Fatimakapelle" und nach Neuweier,
einem Baden-Badener Stadtteil. Hier trennte sich die Truppe. Einige
hängten noch ein Stück Weg an, weil sonst die Strecke von rund 12 km zu
kurz geraten wäre. Die anderen erholten sich im "Landhotel zur
Traube" http://www.landhoteltraube.com
und schwärmten anschließend vom

Maronensüppchen, das
man hier servierte. Gemeinsam ging es dann wieder durch die Reben auf
anderer Route zurück zum Affentaler Winzerkeller. Hier erwartete uns der
stellvertretende Vorsitzende zu einer spannenden und informativen
Kellerführung und anschließend einer exzellenten Weinprobe mit
Affentaler Weinen. http://www.affentaler.de
Neun der Teilnehmer
kamen aus dem Elsass, die sicher einen nachhaltigen Eindruck von der
Bühler Landschaft und Vorbergzone erhielten, aber auch die Affentaler
Weine genossen.

Bilder von oben links:
in Neuweier, beim Pavilion, die Wandergruppe mit sachkundiger Führung im
Keller und bei der Weinprobe
Weitere interessante
Wanderungen u.a. mit der Konditionswandergruppe des DAV Sektion
Baden-Baden
Über Le Hohneck im
Elsass
Ausgangspunkt der von
unserem Elsässer Wanderfreund Edouard Handschuhmacher organisierten Tour
war Ampfersbach (über Colmar - Münster zu erreichen). Nach vielen
Höhenmetern erreichten wir über Frankenthal, Schaeferthal und Hohneck
1.361 m. Die Auberge Schiessroth hatte am 1.Mai noch nicht geöffnet.
Steil abwärts erreichten wir den Schiessrothriedsee auf 930 m. Auch hier
war offiziell noch nicht geöffnet. Eine liebe Bewohnerin lies uns aber in
einem Raum vespern, denn Wind und Schneefall zu dieser Jahreszeit waren
recht unangenehm - ist aber um diese Zeit hier auch nicht ungewöhnlich.
Rast folgte in der Auberge Frankenthal und über Gaschney erreichten wir
wieder den Ausgangspunkt. Gesamtstrecke etwa 18 km.
Ein geselliger Abschluss
folgte im Caveau-Restaurant Saint Hubert in Gunsbach


Alpine Landschaft
prägen das Landschaftsbild der südlichen Vogesen um Le Hohneck, Col de
la Schlucht und Grand Ballon
Rundwanderung um
Hornberg
Den erstmals am 3.
Oktober festgelegten Feiertag nützten wir zu einer Rundtour ab
Bahnhof Hornberg. Von hier führt unser Weg zur Bertaquelle, Althornberg,
Schossfelsen, Rappenfelsen, Storeck, Windkapf, Igellochfelsen,
Schwanenbachtal und Immelsbacher Höhe, zurück nach Hornberg. Die Stecke
ist ca. 17 km mit 500 Höhenmeter auf schönen Waldwegen mit vielen
Aussichtspunkten, unter anderem der Blick auf die Schwarzwaldbahn, die
unter uns drei mal quert. Der Abschluss folgte im Gasthaus
"Schöne Aussicht" auf dem Karlstein, ca. 5 km von Hornberg.
Bühlerhöhe zur Badener
Höhe
Treffpunkt ist der
Parkplatz "Plättig" an der B 500. Von hier wanderten wir zur
"Hertahütte" einem Aussichtspunkt, in einem heute
gesperrten Klettergebiet mit dem Falkenfelsen, dem Steilen Zahn etc. Auf
dem "Paradiesweg" geht es hinunter zum "Wiedenfelsen",
685 m. Hier genießen wir den Blick über Bühlertal ins Rheintal. Nun
müssen wir wieder aufwärts, hoch zum "Hundseck", 850 m und
weiter zum "Dreikohlplatten-Platz", da sind wir schon knapp
unter 1000 m. Bald erreichen wir weiter unten den kleinen Ort "Herrenwies".
Diesen schönen Höhenort an der Straße zur
"Schwarzenbachtalsperre" gelegen durchquerte wir und wählten
von hier den Weg zum "Herrenwieser See", dann wieder steil
aufwärts auf einem Wurzelweg, vorbei am "Bussemer Denkstein"
erreichten wir den Aussichtspunkt mit Turm, die "Badener Höhe"
auf 1002 m. Den Aufstieg zur Aussichtsplattform des
"Friedrichsturm" ist eigentlich ein muss. Den Rückweg nehmen wir Richtung Sand,
zweigen aber aber links ab und folgen dem Weg zurück zum "Plättig". Unterwegs, da wir ein
Geburtstagskind unter uns haben, nützen wir noch das schöne Wetter am
Parkplatz zwischen "Plättig" und "Sand" an der B 500
(Schwarzwaldhochstraße) um mit Kaffee und Kuchen dies zu feiern. Den
Abschluss machten wir zünftig in der "Affentaler Weinstube" in
Bühl-Altschweier.

Felsengruppe bei der
Hertahütte und "Hundseck" an der Schwarzwaldhochstraße

Kirche in "Herrenwies"
und der "Bussemer Denkstein" am Westweg zur Badener Höhe
Gesamtstrecke ca. 24 km
und viele Höhenmeter.
Von Hornberg über die
Prechtaler Schanze nach
Hausach
Von Offenburg bis
Hornberg führen wir per Bahn. Ab hier Wanderung zum Schloss, bekannt
durch das "Hornberger Schießen". Unterhalb finden auch
jährlich über dieses Ereignis Freilichtspiele statt. Auf dem Schloss
genießen wir die Weitsicht. Weiter nun auf dem Dreitäler-Weg,
Offenburger Eckle mit kurzer Rast, weiter zum Fährlefelsen, der
historischen (aus dem 30jährigen Krieg) Prechtaler Schanze mit
Aussichtspunkt, Büchereck und Richtung Haslach bis zum Schmiederkreuz.
Einige machen einen Abstecher hoch zum "Farrenkopf" 789 m und
schließlich durch Hauserbach hinunter nach Hausach. Im hinteren
Hauserbach überrascht uns ein Wanderkollege an seinem Forellenteich mit
Kaffee und Kuchen. Zum Abschluss hatten wir das Gasthaus "Blume"
in der Nähe vom Bahnhof gewählt.
Länge 20 km und 400
Höhenmeter (Abstecher zum Farrenkopf nicht mitgerechnet)


Festspielbühne in
Hornberg und Blick vom Schloss auf die Stadt. Diesen Blick hatten einst
die Wächter, die ihr Pulver nach dem "Hornberger Schießen" zu
früh ihr Pulver verschossen haben.
St. Georgen nach
Hornberg
Wieder fahren wir mit
der Bahn, diesmal nach St. Georgen im Schwarzwald. Die Bahnstrecke von
Hornberg nach St. Georgen mit 33 Tunnel gehört zu den schönsten Strecken
des Schwarzwaldes.
Unsere Wanderstrecke
beträgt etwa 20 km. Nach einem leichten Anstieg in St. Georgen ist die
Tour leicht, da wir uns von etwa 900 Höhenmeter fast nur abwärts auf 400
m bewegen. Die Wanderstrecke geht über Staude, Berghof, Birkenbühl,
Storenberg, Philippsruhe, Immelsbacher Höhe, Gesundbrunnen nach Hornberg.
Auf der Immelsbacher Höhe wurde Rast gemacht. Da wieder unsere Elsässer
dabei sind, die meist ein 7gängiges Menü mitführen (also von der
Vorspeise bis zum Fromage und Rotwein) , planen wir 1 1/2 Stunden ein. Der
gemütliche Abschluss findet im Gasthaus "Krokodil" statt.

Von Schiltach zum
Moosenmättle und Wolfach
Mit der Bahn erreichen
wir Schiltach im Kinzigtal. Nach einer Besichtigung der historischen
Altstadt mit engen Gässchen und alten Fachwerkhäuser beginnt unsere
Wanderung. Über den Kirchberg, Beerköpfle und Heuwies erreichen wir das
"Moosenmättle". Hier besteht Gelegenheit zur Einkehr und
ausgiebigen Rast. Danach wandern wir auf dem Jakobusweg hinunter nach
Wolfach. Die Strecke ist ca. 16 km bei 550 m Höhenmeter.

Enge Gasse in Schiltach
und das Hochplateau "Moosenmättle"
Allerheiligen-Wasserfälle
zum Schliffkopf
Über Oppenau im
Renchtal erreichen wir den unteren Parkplatz der
Allerheiligen-Wasserfälle. Den sehenswerten Wasserfälle in der engen
Schlucht dürfen wir ruhig etwas mehr Zeit widmen. Auch die Ruinen der
Klosteranlage "Allerheiligen" sind es wert sich mit der
Geschichte ein wenig zu befassen. Weiter geht der Anstieg zum Molkereikopf
auf dem Vogelskopf-Rundweg zum Ruhestein und ein Stück auf dem berühmten
und gerne gegangenen "Westweg" (rote Raute) dann zum
Schliffkopf, 1055m. Er ist der schönste Aussichtsberg Baiersbronns. Auf
der Kuppe finden wir ein Gipfelkreuz - auch wenn dieser Berg ohne Pickel
und Seil zu erreichen ist. Auf der ausgedehnten Hochfläche zwischen dem
höchsten Punkt und einem Denkmal findet sich bei gutem Wetter sicher ein
schöner Platz für ausgiebige Rast. Einkehr ist auch im Schliffkopfhotel
möglich. Auf dem Pionierweg geht es wieder abwärts zum
Allerheiligen-Parkplatz. Die Wanderstrecke ist etwa 20 km.

Blick auf die
Gesamtanlage "Allerheiligen" und rechts, auf dem
Schliffkopf-Gipfel
Von Seebach zum
Mummelsee und zum Ruhestein, zurück über den "Karlsruher Grat"
Der Elsaweg beginnt in
Seebach in der Friedrichstraße. In kräftiger Steigung geht es bergan bis
nach ca. 3 km ein Rastplatz auf dem Hohenstein erreicht ist. Nach weiteren
2 km sind wir an der Schwarzwaldhochstraße und kommen zum
Mummelsee. Wer will, kann hier noch den kurzen Rundweg um den See machen.
Wir gehen auf dem Westweg (rote Raute) bis zum Seibelseckle und wieder mit
Anstieg weiter zur Darmstädter Hütte. Vorbei am Eutiner Grab, mit Sicht
zum urigen Wildsee (wer will und gut zu Fuß ist kann auch absteigen zum
See). Über die Hochfläche gehen wir weiter und hinunter zum
"Ruhestein" (evtl. kann man auch mit dem Sessellift
hinunterschweben). Es folgen 3 km auf (blaue Raute) bis zum "Bosenstein"
und von hier dann zurück nach Seebach oder wer will, nach Ottenhöfen.
Für konditionsstarke lohnt sich auch vom "Bosenstein" noch ein
Abstecher zum markanten "Karlsruher Grat". Tourenlänge ca. 18
km - mit Abstecher zum "Karlsruher Grat" etwa 3 km mehr.


Oben:
Einkehrmöglichkeit am Seibelseckle, rechts Ruhestein. Unten: Gasthof
"Bosenstein" und rechts der "Karlsruher Grat"
Belchen-Rundtour, rund
26 km
Start ist in Bürchau,
einem Ortsteil des neuen Gemeindeverbund "Kleines Wiesental",
655m. Hinter der Säge über den Bach und den "Rain" hoch zum Zeiger,
900 m, weiter zum Parkplatz Hau bei einem
weiteren Ortsteil, Neuenweg (auch hier wäre der Einstieg zur Tour
möglich) und folgen der blauen Raute zum Blechen, 1.414 m. Kenner sagen,
es ist die schönste Bergkuppe des Schwarzwald. Der Weg ist gut
beschildert und problemlos zu folgen. Einkehr ist im Blechenhaus
möglich, bevor wir nun die Südwand des Belchen auf dem Westweg (rote
Raute) absteigen. Über gesicherte Steilstellen kommt man zum Hohe
Kehl-Sattel, Heideck und Heilbronner Eck, schließlich zum Gasthaus
"Haldenhof". Der Weg führt uns weiter am Nonnenmattweier vorbei
und auf dem Tannenkopfweg, Zimmerparkplatz nach Ober-Bürchau und wieder
hinunter in den Ort.


Oben: Blick auf Neuenweg
und rechts, auf der Blechenkuppe. Unten: Haldenhof und Ober-Bürchau
Neun-Hütten-Tour bei
Baden-Baden, Länge 15 km, Höhendifferenz 400 m
Ausgangspunkt ist das
Gunzenbachtal. Am Ende findet sich ein Waldparkplatz. Von hier ca. 1 1/2
km bis der Waldweg sich mit einem Querweg kreuzt. Hier rechts in Richtung
Hermann-Sielcken-Straße. Bald ist ein etwas oberhalb vom Weg stehender Pavillon
erreicht, eigentlicher Beginn der Neun-Hütten-Tour. Rechts kommt bald das
imposante Gut Mariahalden. An einem markanten Brunnen mit Eidechsenfigur
nach links abbiegen und der Beschilderung zum Waldhaus Batschari folgen.
Bei schönem Wetter bietet sich hier ein wunderbarer Ausblick auf
Baden-Baden. Der Pfad hinter dem Waldhaus geht weiter zu einem gut
ausgebauten Wanderweg und hier nach ca. einem halben Kilometer nach rechts
abbiegen. Auf schmalem Pfad geht es dann zu den Korbmattfelsen mit
gleichnamiger Hütte. Von hier bietet sich ein Ausblick über das Rebland
bis nach Frankreich. Eine Rast bietet sich in der Werner-Hütte an. Nach
weiteren 500 m bergauf kommen wir an eine Wegkreuzung und zur
Lachenhütte. Dem zweiten Weg links folgen wir noch 500 m um zur
Ibersthütte zu gelangen. Auf einem bequemen Weg umrunden wir den Iberst
um zur Jahnhütte zu gelangen. Vor hier sind es ein paar Schritte zur
Prisewitz-Allee und zur bereits bekannten Lachenhütte (die Umrundung von
rund 3 1/2 km kann man sich auch sparen, wenn man etwas abkürzen will).
Die Prisewitz-Allee ist ein gut befestigter Weg, er immer wieder Blicke
ins Gunzenbachtal und nach Baden-Baden bietet. Noch schöner ist die
Aussicht von der Hütte auf dem Louisfelsen. Von nun geht es steil bergab
bis die neunte und letzte Hütte erreicht ist, die Gelbeichhütte. Nach
etwa 800 m biegen wir nach links ab, wo man zur Leisbergstraße gelangt
und über die Voglergasse kommen wir wieder zurück zur Gunzenbachstraße.
Die Wege sind alle gut beschildert.


Oben: Eidechsenbrunnen
und das Batschari-Waldhaus, unten: Gelbeichhütte und Louisfelsen
Wanderung im Münstertal
Wir fahren über die
Autobahn Richtung Basel bis zur Ausfahrt Bad Krotzingen und von da über
Staufen ins Münstertal. Nach Staufen finden wir links den Parkplatz und
Eisenbahnhaltepunkt Etzenbach. Hier beginnt die Wanderung entlang dem
Kroppbach, über den Wilsbacher Kopf, Gabler Eck, Riesterkopf (769m) und
Enggründkopf wieder hinunter in das mittelalterlich geprägte Sulzburg im
Markgräflerland. Ein kurzes Stück wieder aufwärts, bis man
entlang sehr schön und aufwendig instand gesetzter Trockenmauern in
den Weinbergen und auf bequemem Weg entlang dem Castellberg
schreiten. Weit schweift der Blick ins Rheintal, hinüber zum
Kaiserstuhl und zu den Vogesen. Bald kommt Ballrechten-Dottingen. Es
lohnt sich hier ein kleiner Abstecher rechts wieder ca. 150 m den
Berg hoch zu Resten der Berliner Mauer, die hier als Kunstdenkmal platziert
wurden. Vorbei an Grunern und durch das Salenbachtal ist der Ausgangspunkt
wieder zu erreichen.
Die Gesamtstrecke ist 24
km bei einer Höhendifferenz von 680 m. Touren-Karte
(bitte anklicken)

Blick auf
Ballrechten-Dottingen und Teile der Berliner Mauer als Kunstwerk im
Markgräflerland
Von Bühl zur
Hornisgrinde
Eine für mich beliebte
Konditionstour beginnt am Bahnhof Bühl und von da immer dem blauen
Rhombus nach, den Burgweg hinauf zum Ortsteil Riegel, wo Anfang des 19.
Jahrhundert der erste Baum der "Bühler Zwetschge" stand. Bei
der Burg Windeck ist Rast oder Einkehr möglich. Auf bequemem Weg dann
weiter zum "Immenstein". Ein Stück kann man auf dem Weg
wandern, der im Winter vom Hornschlittenclub Immenstein als
Abfahrtsstrecke mit den Hornschlitten benützt wird. Bald ist die
Hochfläche "Wittig" erreicht. Eine Erfrischung am wasserreichen
Brunnen ist möglich und hier kann man auch schon den Sendeturm auf der
Hornisgrinde sehen. Aber zuerst muss noch Unterstmatt erreicht werden. Im
urigen Gasthaus zur "Zur großen Tanne" ist wieder eine Einkehr
möglich. Der weitere Aufstieg folgt auf dem Weg Richtung
"Ochsenstall". Nach ca. 2 km ist kommt rechts ein Pfädchen, das
ein kurzes Stück durch den Wald und dann hoch zur Hornisgrinde führt.
Man kann aber auch weiter bis zum "Ochsenstall" gehen und folgt
von da dem Weg hinauf auf den Bergrücken zur Hornisgrinde. Vorbei am
Sendeturm kommt nochmals ein kleiner Aufstieg und das Hochplateau der
Hornisgrinde ist erreicht. Es gehört fast zum Pflichtprogramm, dass man
die beiden Türme noch ersteigt. Empfehlenswert ist auch, beim kleinen
Aussichtsturm links über den schönen Plattenweg der durch das
geschützte Hochmoor führt zu gehen. Hier erreicht man den
"Drei-Fürstenstein" und kann dann von da steil abwärts auf
schmalem Pfad hinunter zum Mummelsee gehen - oder man hält rechts
und folgt dem Weg zum Aussichtsturm und von da die Fahrstraße abwärts
bis zum See.
Vom Mummelsee bestehen
mehrere Möglichkeiten um ins Tal zu kommen. Eine davon ist, dem
"Mannheimer Weg" zu folgen bis zur "Hundseck" und hier
wieder dem Wegweiser zum "Immenstein" zu folgen. Von da halte
ich üblicherweise nun rechts Richtung Bühlertal und bei den ersten
Häuser links auf dem Weg zum Bühlertäler Sportplatz, weiter zum
"Klotzberg", jetzt wieder Richtung Kappel oder Altschweier und
zum Ausgangspunkt. Das sind gut 43 km und jeweils etwa 1000 Höhenmeter
auf- und ab.

Vielfältigste
Naturerlebnisse machen eine solche Tour kurzweilig. Die Infotafel am
"Mannheimer Weg" informiert über die gigantischen Schäden
durch Sturm "Lothar" am 2.Weihnachtstag 1999. Hierdurch wurden
aber auch überwältigende Ausblicke auf die Vorbergzone, die Rheinebene
und hinüber zu den Vogesen frei und erfreuen nun den Wanderer.

Kleiner Turm mit
Aussichtsplattform auf der Hornisgrinde und Infotafel zur Historie des
Drei-Fürstenstein
Rundtour, Weingarten
über den Michaelsberg
Weithin sichtbar ist, z.
B. von der Autobahn A 5 Karlsruhe-Bruchsal aus, der höchste Punkt des
westlichen Kraichgaues zu sehen, die Kapelle auf dem Michaelsberg.
Auf dem Michaelsberg
wurden 1884 die ersten prähistorischen Funde gemacht. Ab 1888 begannen die ersten systematischen archäologischen Ausgrabungen. Man
entdeckte zahlreiche Siedlungsgruben innerhalb einer Umwallung aus der
Zeit von vor 3500 Jahren. Teile von Tongefäßen und Tierknochen zeugen
von der einstigen Siedlungstätigkeit. Nach der Fundstätte auf dem
Michaelsberg wird diese jungsteinzeitliche Kultur
inzwischen
die „Michelsberger Kultur” genannt. Mehr: http://ka.stadtwiki.net/Michaelsberg
Dieser Aussichtspunkt
liegt an der Wander-Rundstrecke Weingarten - Obergrombach - Untergrombach -
Weingarten. Zum Start bietet sich der Parkplatz am Bahnhof an. Die Anreise ist deshalb
sehr gut auch mit öffentlichen Verkehrsmittel möglich. Über
Obergrombach erreichen wir den Michaelsberg. Hier lädt ein Café - Restaurant zur Einkehr ein.
Platz ist aber für ein Vesper und eine Verschnaufpause. Weit geht
hier der Blick in die Rheinebene. Kurz danach geht es wieder abwärts,
vorbei am "Kindlesbrunnen" nach Untergrombach. Wir laufen durch den Ort und
immer der Vorbergzone entlang zurück zum Ausgangspunkt. Am Ende der
Tour lohnt sich noch die Besichtigung des Wartturm und ein Bummel durch die
Altstadt von Weingarten.
Die Rundtour hat eine
Länge von rund 20 km und moderate Höhenanstiege.
Touren-Karte
(bitte anklicken)

Kapelle "Michaelsberg"
Blick auf die Evangelische und Katholische Kirche in Weingarten
Konditionstour 43,9 km
und 1250 Höhenmeter
Wer etwas für die
Kondition tun will, hier ist ein Tipp:
Ausgangspunkt ist der
Parkplatz am Hundesportplatz in Gernsbach (Murgtal) - am Ortsanfang bei
der Ampel links - Es geht kräftig zur Sache, hoch auf den
"Bernstein" 694 m, einem ersten Höhepunkt mit herrlicher
Aussicht in Rheintal und das vordere Murgtal. Nun weiter leicht abwärts
und hinunter zum "Käppele" (Bushaltestelle und Kiosk) und nun Richtung "Teufelsmühle" 908 m. Eine Besichtigung des
Naturdenkmal "Großes Loch" am Aufstieg lohnt sich. Auf der
Teufelsmühle ist eine Einkehr im dortigen Gasthaus möglich (aber kurz, wegen der Weglänge)
und auch der Turm sollte bestiegen werden. Nun geht es zum "Hohlohturm",
983 m und ab hier erst mal wieder abwärts nach Reichental. Am Ortanfang die
Straße queren und ein neuer Anstieg, hinüber in das nächste Tal,
Lautenbach. Dieses Tal queren wir am Talende und über die Höhe geht es
nun nach Loffenau. Hier ist noch mal ein Blick hoch zur
"Teufelmühle" möglich. Von Loffenau führt der Weg, vorbei am
Wasserfall, nun hinaus durch das romantische Laufbachtal nach Gernsbach
direkt zum Ausgangspunkt.
Touren-Karte
(bitte anklicken)

Der
Bernstein
Teufelsmühle
Wii-Wegli von Weil nach
Freiburg
Ein würdiger Abschluss
des Bergsteiger- und Wanderjahr 2010 war sicher das Wii-Wegli von Weil
nach Freiburg. Wie alle Touren mit Monika perfekt organisiert und
vorbereitet, war unsere aktive Wandergruppe 3 Tage (statt 4 Tage, wie
üblicherweise und so ausgeschrieben). Mit der Bahn erreichten wir von
Baden-Baden über Basel den Startpunkt am Lindenplatz in Weil. Die erste
Etappe führte uns durch sonnige Weinberge und durch geschmückte Dörfer
des Markgräfler Land über Efringen-Kirchen nach Bad Bellingen. Überall
waren zu dieser Zeit die Winzer bei der Lese (...und manche Gutedeltraube,
Grau- und Spätburgundertraube diente als zusätzliche Marschverpflegung). Nach
über 30 km Wanderstrecke war die Übernachtung im "Landgasthof
Schwanen" wohl verdient. Das Essen und der Markgräfler Wein war
vorzüglich. Am zweiten Tag war es leider etwas neblig. Viel interessantes
am Wege ließ sich bestaunen oder erfreute das Auge. Den Winzerkeller
Schliengen-Müllheim erreichten wir gerade zur Markteröffnung und wir
wurden mit "Neuem" und mit Musik begrüßt. Am Nachmittag
passierten wir eine Hochzeitsgesellschaft am Wege und mussten natürlich
mit Sekt auf das Brautpaar anstoßen. Vorbei an besonderen und berühmten
Weinlagen, wie "Auggener Schäf" passierten wir Müllheim und
erreichten dann Laufen bei Sulzburg. Hier wurde wieder Nachtquartier
bezogen, diesmal etwas bescheidener und gemütlich im Winzerhof Hug.
Nochmals gingen wir 2 km nach Sulzburg um uns im "Rebstock"
wieder kulinarisch verwöhnen zu lassen. Auch am 3. Tag starteten wir bei
nebligem, diesigem Wetter. In der Fauststadt Staufen konnten wir die
markante Burgruine nicht sehen, allerdings die vielen Risse in den Wänden
historischer Häuser, mit denen Staufen zur Zeit gerade seine Probleme
hat. Gegen Mittag und vor allem am Nachmittag wurde es nun zunehmend
heller und richtig sonnig, so dass wir auf der letzten Etappe wieder alle
Farben eines bunten Herbstes bestaunen und genießen durften. Immer wieder
ging mal der Blick hinüber zum Tuniberg und zum Kaiserstuhl bis wir über
Ehrenstetten und Ebringen am späten Nachmittag Freiburg-St. Georgen als
Ziel erreichten. Mit dem Bus zum Hauptbahnhof und dann wieder zurück nach
Baden-Baden. Mit ein paar Nebenwegen und Umwegen hatten wir in 3 Tagen
über 90 km zurück gelegt.

Wii-Wegli: Blick
auf den Isteiner Klotz, geologische Besonderheiten am Weg

dörfliche Idylle
erfreut das Auge ... und Blick auf den Rheinkanal links und Rhein rechts
in Höhe von Bad Bellingen

auch im Nebel noch
sehenswerte Ausblicke auf Landschaft, Reben und Dörfer

endlos die Wege durch
die Reben... und Blick auf das Ziel: Freiburg St. Georgen
mehr: http://www.wii-wegli.de
Eine Tagestour bietet
sich im Freudenstädter Raum an. Start ist an der Kniebishütte/Infocentrum.
Vorbei am Ort Kniebis, dazwischen der Blick auf einen Karsee, wie man so
einige im Hochschwarzwald findet, Relikte aus der Eiszeit. Bald ist die
Wasserfallhütte erreicht und von hier lohnt sich sehr ein Abstecher (je
ca. 1 km etwas steiler abwärts und natürlich zurück) am
Naturdenkmal "Sankenbachwasserfall". Unten am See ist Platz für
ein Picknick oder Vesper, bevor der Rückweg angetreten wird. Wer will
kann das einfache, aber wirkungsvolle Wehr bedienen und damit den
Wasserfall richtig zur Geltung bringen. Weiter führt der Weg nach
Freudenstadt. Vorbei am "Bärenschlössel" kommen wir in das
"Christophstal". Hier soll der Ursprung liegen für "Das
kalte Herz" von Wilhelm Hauff. In Freudenstadt empfehle ich eine Rast
am Marktplatz, bevor wir Richtung uns auf den Rückweg machen, Richtung
Zwieselberg und von da auf dem Grenzweg nach Kniebis. Der Grenzweg
markiert die einstige Grenze zwischen Baden und Württemberg. Viele gut
erhaltene Grenzsteine erinnern an diese Zeit. Beim Lesen der Infotafeln
längs des Grenzweges geht diese Tour erholsam zu Ende. Länge ca. 27 km
und mäßige Steigungen.


oben: Start an der
Kniebishütte und rechts: der Sankenbachwasserfall
unten: Blick über das
Christophstal, die Kulisse von Freudenstadt und das Denkmal an die
einstige Grenze zwischen dem katholischen Baden und dem protestantischen
Württemberg
Dahner Felsenpfad
Auch für
Konditionstouren ist Dahn eine gute Adresse. Der Dahner Felsenpfad mit 14
Felsformationen - siehe Beschreibung einer früheren Tour weiter oben -
mit etwa. 12 km wurde ergänzt um 2 Abstecher zur Burgruine "Neudahn"
mit ca. 8 km und zum Großer Eyberg mit Aussichtsturm und auch ca. 8 km,
so dass sich eine Gesamtstrecke von rund 29 km ergab.


oben und unten: Start
ist bei den Felsen "Braut und Bräutigam", Burgruine Neudahn
und kunstvolle Formen der Natur am Weg mehr: http://www.wanderkompass.de/wanderweg/pfalz/dahner-felsenland-wanderroute
Wer Anregungen für eine
Tour in Baden oder den Vogesen sucht, bitte anfragen, ich gebe gerne
Tipps.
<<zurück